Systemische Aufstellungsseminare – Familienstellen

Familienstellen

Systemische Aufstellungsseminare – Familienstellen

Einführung und Überblick

Wo alles Grübeln nicht hilft und Machen nicht funktioniert – wenn offensichtlich unbewusste, nicht beherrschbare oder blockierende Dynamiken wirken, kann die Aufstellungsarbeit (z.B. Familienstellen) entscheidende Veränderungen im Leben herbeiführen und (er)lösende Wirkungen entfalten. Dies geschieht oft schon durch eine einzige Intervention.
Innere Themen und Herzenswünsche erleben kraft-und wirkungsvollere Bearbeitung, als es in einer rein verbalen Verarbeitung möglich wäre.

Das Merkmal einer Aufstellung

In systemischen Aufstellungen und im Familienstellen begegnen uns spirituelle, psychologische, physikalische und systemische Phänomene.


Es geht nicht um die Suche nach einer Strategie, sondern um das Verstehen und eine Bewegung zur Lösung.

Systeme, in denen wir alltäglich leben, streben ähnlich wie Mobiles, nach Balance.

Mit einer gelungenen Aufstellung geschieht eine (er)lösende Wirkung auch auf anderen, zeitlosen Ebenen. Was vorher behindert hat oder nicht gespürt wurde, wirkt ab jetzt als stärkende, fördernde Kraft in dem gesamten System.

Ablauf des Seminars

Ein Klient / eine Klientin bittet mit einem Anliegen, einem Herzenswunsch, um Unterstützung.
Die Stellvertreter stellen, vom Aufsteller (Klient) geführt, die IST-Situation des betroffenen Systems in den Raum und gehen in Resonanz, d.h. zeigen ihre Wahrnehmung, und zwar NICHT die Ereignisse, sondern in systemischen Zusammenhängen. So zeigt sich der Hintergrund des Problems …
So wird, was bis jetzt im Inneren verborgen war, im äußeren Raum sichtbar.
Diese “Schau auf das System“ erfolgt nicht bewertend, nicht eingreifend, nicht analysierend, sondern wahrnehmend und anerkennend.

Bewegungen zur Lösung vollziehen sich von allein, unterstützt durch Interventionen des Aufstellungsleiters. Es entstehen neue Blickwinkel und Standpunkte. Die Wirkung kann empfangen werden.

Warum werden Stellvertreter aufgestellt?

Der Klient selbst weiß zu viele Details, und diese aus seiner eigenen Sicht. Das stört die Wahrnehmung und führt zu Zensur. Er kennt seine Sicht der Dinge, seine Perspektive, hat Meinungen und Überzeugungen.
Der Klient erhält durch die unvoreingenommenen Stellvertreter einen unzensierten Blick auf das System.
Die Wahrnehmungen der Stellvertreter sind i. d. Regel durch eine klarere „Feldwahrnehmung“ geprägt (Empfindungen und Impulse, die aus der Konstellation selbst auftauchen und nicht durch die individuelle Geschichte entstanden sind).

Alle Stellvertreter und Teilnehmer des Seminars profitieren von dieser Arbeit.
Es gibt hier kein Richtig und kein Falsch.

Wann ist eine Aufstellung die geeignete Methode?

Aufstellungsstettings sollten nicht aus purer Neugier gemacht werden. Sie dienen als Problemlöser für Ereignisse, die nicht von allein in Fluss kommen.
Wo alles Grübeln nicht hilft und Machen nicht funktioniert – immer, wenn es offensichtlich nicht beherrschbare Dynamiken gibt.
Aufstellungen sind keine Sache des Kopfes, sondern des Herzens, des Fühlens.
Wichtig: Der Klient muss selber zuständig sein, kann nicht für andere aufstellen. Er wird sich seiner inneren Haltung bewusst und kann das System aus einer anderen Perspektive beobachten.

Nach dem Prozess

Was mache ich nun damit?

…. NICHTS
Die Bewegung hat im System, in der Seele und im morphogenetischen Feld (auch wissendes Feld genannt) stattgefunden. Das wird Wirkung entfalten, hier und im universellen Raum. Die Wirkung braucht und sollte nicht mit dem bewussten Verstand umgesetzt zu werden. Etwas bewusst zu tun, könnte sogar stören. Sie und das System sind der Empfänger der Wirkung
Nach der Aufstellungsarbeit steht immer eine Phase der Neuordnung oder Neuorientierung.

Beispiele für Aufstellungsthemen:

Familienaufstellungen
System-/Organisationsaufstellungen (Beruf, Gruppen, Vereine)
Aufstellung innerer Anteile (Archetypenaufstellungen, Inneres Team)
Organ,-Schmerz,-Krankheitsaufstellungen
Paarbeziehungen aufstellen, Partnersuche, Liebesleben